Vereinschronik

Die Geschichte des Vereins in Schrift und Bild
23. Januar 1934 ging es los
40 sportbegeisterte „Eisenbahner“ waren es, die sich am 23. Januar 1934 im Lokal „Rheinische Grenze“ an der Rotthauser Straße zur Gründungsversammlung zusammenfanden. Im Anfangsstadium waren die Bediensteten des Bahnbetriebswerkes Gelsenkirchen Hauptbahnhof das Fundament des neuen Vereines „ETuS Gelsenkirchen“. Eine Turnabteilung, die Kleinkaliber-Schießabteilung und eine Handball-Abteilung nahm sofort nach der Gründung Ihren aktiven Sport auf.
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Die Kleinkaliber Schießanlage (1937)
Übungsabende in der eigenen Turnhalle
Die Übungsabende der Turnabteilung fanden zunächst im Saal des evangelischen Vereinshauses statt. Doch schon bald hatten die ETuS-Turner große Pläne. Ihnen schwebte eine vereinseigene, kleine Turnhalle vor. Hinter der Dessauer Straße fand man alte Werkstatträume, die sich als Rohbau für die ersehnte eigene Halle geradezu aufdrängten. Die ETuS-Turner waren sofort Feuer und Flamme. Mit einem beispiellosen Idealismus gingen sie daran, das Gebäude für ihre Zwecke herzurichten. Mit gleichem Eifer ging auch die Kleinkaliberschießabteilung (KKS) an die Arbeit. Peter Bring, Franz Rzymski und Franz Kugel waren hier die Initiatoren. Schneller als es selbst die größten Optimisten erwartet hatten, konnte der mustergültige Schießstand, (der im weiten Umkreis konkurrenzlos war) mit insgesamt vier Schießbahnen, seiner Bestimmung übergeben werden.
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Die Turnhalle des ETuS Gelsenkirchen (1937)
Handball in der 1. Kreisklasse
Mit zwei Mannschaften nahmen die Handballer schon im ersten Jahr der Vereinsgeschichte am sportliche Geschehen in Gelsenkirchen teil. Die Abteilung spielte bis in den Krieg hinein in der 1. Kreisklasse. Die Geschichte der Fußballabteilung begann am 07. Juli 1937 mit dem ersten Freundschaftsspiel gegen die Mannschaft von Westfalia Schalke. Die Fußballer war es auch, die sich als einzige Abteilung nach dem Kriege im Jahre 1945 wieder an die Arbeit machte und versuchte den sportlichen Betrieb wieder aufzunehmen.
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Der Sportplatz und im Hintergund die Zeche Alma
Nach dem Krieg
Der Verein stand vor einem Trümmerhaufen. Das Spielfeld war von Bomben durchwühlt, Schießstand und auch die Turnhalle wurden Opfer des Krieges. Mit Spitzhacke und Schippe zogen die alten Kämpen des ETuS GE los und setzten den an das alte Vereinsgebäude angrenzenden Postsportplatz instand. Schon bald, und bis zum heutigen Tag, gehörte der „ETuS“ wieder zu einem der reibungslos funktionierenden Vereinen des Kreises Gelsenkirchen.
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Die Umkleidekabinen nach dem Krieg (1949)
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